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Rückblick des Computerclubs SCUG

SCUG stand früher für Schneider/Amstrad CPC User Group. Jetzt heißen wir kurz SCUG - Der Computerclub. Als Peter Immerz mit einigen Freunden 1986 die SCUG gründete, standen also die Rechner der CPC-Serie im Vordergrund. Schon damals allerdings war die SCUG nach allen Seiten offen.

Zielsetzung bei der Gründung war, einen Club aufzumachen, der Einsteigern bei der Lösung ihrer Anfangsprobleme hilft. Dafür veranstaltete die SCUG Einführungskurse in gängige Programmiersprachen und legte sich eine kleine, auf den CPC abgestimmte Sammlung von zum Teil selbstgeschriebenen Public Domain Programmen zu, allen voran B360K, ein Programm, mit dem der CPC in der Lage war, auf einem 80-Spur-Diskettenlaufwerk 360K an Daten zu speichern.

Als Schneider seine ersten (fast) MSDOS-kompatiblen PCs auf den Markt brachte, erweiterte sich der Arbeitsbereich der SCUG auch auf diese Maschinen. Heute sind in der SCUG fast alle Rechnertypen vertreten, von A wie Acorn und Atari bis Z wie Zenith. In der Liste finden sich auch einige (inzwischen) Raritäten wie Epson PX-8, Morrow MicroDecision oder Commodore CBM8032. Entsprechend der Vielzahl an Rechnertypen (und noch mehr Varianten von Betriebssystemen) findet sich für fast  jedes Problem ein Ansprechpartner. So unterschiedlich wie die Rechner sind auch die Mitglieder der SCUG. Junge aufstrebende Nachwuchsprogrammierer sind bei uns     ebenso zu finden, wie einige ewig junge Rentner, für die ein Rechner kein Angstgegner, sondern eine Herausforderung ist (der sie sich übrigens locker gewachsen zeigen). Daß sich ein Club wie die SCUG so lange halten konnte, liegt vor allem an zwei Dingen: Offenheit nach allen Richtungen, ohne die Wurzeln, also den CPC zu vergessen, und der Verzicht auf jegliche illegale Aktivitäten, sprich Raubkopien. Anstatt Programme zu klauen, haben wir uns die notwendigen Utilities entweder selbst geschrieben oder aus der Public Domain geholt. Was für PC-Anwender dank unzähliger Mailboxen und Shareware-Händler ganz einfach war, nämlich an diese Programme heranzukommen, erwies sich für die älteren 8-Bit-Rechner, die unter CP/M und anderen Betriebssystemen laufen, durchaus als Problem. Daß wir in der SCUG heute fast jedes Shareware- oder Public-Domain-Programm für CP/M zur Verfügung haben, verdanken wir vor allem den unermüdlichen Einsatz unseres langjährigen Vorsitzenden Helmut Jungkunz, der auch heute noch enge Kontakte in die USA hat und nach wie vor für Nachschub an CP/M-Software sorgt.

Das Konzept der SCUG war und ist offensichtlich tragfähig, was das Alter des Clubs und die Zahl der Mitglieder beweist. In den letzten Jahren schwankte die Zahl der SCUGler stets um die 50 - eine respektable Größe. Ein großer Teil der Mitglieder lebt allerdings nicht in München, so daß die Clubtreffen mit typisch 10 bis 20 Teilnehmern etwas schwächer besucht sind. Etwa alle drei Wochen treffen wir uns im Restaurant Knossos in der Guldeinstraße, und immer sind eine Anzahl Rechner mit von der Partie. Es wird also nicht nur geplaudert und gegessen, sondern auch an akuten Problemen gearbeitet. Für die Mitglieder, die außerhalb leben und daher an Clubtreffen nur selten teilnehmen, gibt es eine Clubzeitung, die unregelmäßig etwa drei- bis viermal im Jahr erscheint (je nach Fleiß der Mitglieder beim Schreiben).

Vielleicht noch eine kleine Anmerkung zum Namen: Natürlich ist heute der Begriff "Schneider / Amstrad CPC User Group" etwas irreführend. Deshalb gab es auch einige Anläufe, den Namen anzuändern. Doch durch die beständige Aktivität ihrer Mitglieder ist die SCUG zu einer festen Größe für Besitzer von älteren Rechnern geworden. Es wird also wohl auch in Zukunft bei dem Namen SCUG bleiben, unabhängig davon, daß moderne Rechner durchaus einen Platz bei uns haben.

Ich hoffe, daß dieser kurze Abriß einen Überblick geben kann, was die SCUG ist und für wen wir interessant sind. Wer uns bei eienm Clubtreffen besuchen möchte (oder auch beitreten), soll sich bitte an unseren Vorsitzenden wenden, dessen Adresse nachstehend angegeben ist.

Kontaktadresse: Rainer Kulhanek, Südendstraße 6, 82362 Weilheim, Tel.: 0881/5132

Die SCUG und die Elektronikbörse

Ein Club wie die SCUG hat relativ wenig Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Selbstverständlich schalten wir Kleinanzeigen in Blättern wie "Kurz&Fündig", doch ein Ersatz für den direkten Kontakt ist das nicht. Seit vielen Jahren nutzt deshalb die SCUG das Forum, das die Elektronikbörse den Computerclubs bietet, erst im Salvator-Keller, heute im Pschorr-Keller. Die Elektronik-Börse hat zwei große Vorteile:

Zum ersten ergibt sich ein direkter Kontakt, d.h. ein Computer-Anwender findet auf der Elektronikbörse nicht nur ein Flugblatt mit unserer Adresse, sondern Ansprechpartner, die viele Probleme schon vor Ort lösen können. Das ist natürlich die beste Werbung, die sich ein Club wünschen kann.

Zum zweiten findet man auf der Elektronikbörse ein Publikum, das sich nicht nur für das Neueste vom Neuen, sondern auch für ältere Geräte interessiert. Diese Leute haben oft noch einen vergessenen Rechner im Keller stehen oder sogar in Benutzung, ohne zu wissen, wohin sie sich bei Problemen wenden sollen. Jemand, der auf der Elektronikbörse an die SCUG herantritt, wird also mit großer Wahrscheinlichkeit froh sein, einen Ansprechpartner zu finden.

Ein Nebeneffekt ist, daß Anwender, die moderne Rechner haben, bei uns noch etwas lernen können - nämlich, daß intelligenter Umgang mit dem Rechner oft zu erstaunlichen Ergebnissen führt, auch wenn die Hardware schon älter ist und nicht mit Hunderten von Megahertz und Megabyte dienen kann.

Die Angebote der SCUG kommen also den Ansprüchen vieler Besucher der Elektronikbörse entgegen. In den letzten Jahren hat sich dementsprechend gezeigt, daß die SCUG auf fast jeder Börse Mitglieder gewinnen konnte. Und auch wenn jemand nicht Mitglied wird, sind wir immer gern zur Hilfe bereit.

Dipl. Phys. Robert Steindl (SCUG)                                         
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Historische Homepage zur ehemaligen “Münchener Elektronik Börse”