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Der Markttag in der Münchener Halle Colosseum hat mit drei Veranstaltungen gezeigt, dass die Verbindung der Warenkreise Computer und Elektronik mit LPs, CDs, MCs, DVDs und Musikvideos machbar wäre. Die Beteiligung bei Ausstellern und Besuchern war jedoch nicht ausreichend um eine längerfristige Finanzierung zu sichern. Daher hat der Organisator alle Folgetermin der “Fusions-Börse” abgesagt. Wir bedauern diese Entwicklung, zumal auch die geplante MCT nicht zustande gekommen ist und somit derzeit (27.11.02) keine Initiative mehr für eine ähnliche Marktveranstaltung in München besteht.

Die Veranstaltungen am Samstag, 04.05.2002 (siehe Fotos), 01.09.2002 und 26.10.2002 hatten trotz geringerer Teilnehmerzahlen als erhofft zunächst die Hoffnung genährt, dass eine kombinierte Veranstaltung grundsätzlich durchführbar ist. Den Ausstellern waren aber angesichts niedriger Margen und zurückgegangener Besucherzahl und deren geringer Kaufbereitschaft die Standgebühren teilweise zu hoch, anderen war der Niveausprung von den Veranstaltungen im Pschorr-Keller zum Colosseum-Umfeld wohl zu groß. Bemängelt wurde auch eine zu geringe Besucherwerbung.

Vorgeschichte: Im Dezember 2001 wurde die "Final Classic Edition" der seit 1985 von der Agentur Eduard Welsch organisierten "Münchener ELEKTRONIK BÖRSE" durchgeführt und den bangenden Ausstellern und Besuchern Hoffnung auf eine Nachfolgeveranstaltung gemacht. Monatelang wurden Gespräche geführt, im Forum diskutiert, Möglichkeiten erörtert. Wie im Zeitalter der Neuen Märkte und der Fusionen fast zu erwarten, ergab sich als praktikabelste Lösung eine Kooperation mit einer anderen Börsen-Veranstaltung; der "CD-Musikvideo-Schallplatten-Börse" von Stefan Riedl. Dieser organisiert seit Jahren auch Film&Comic-Börsen, sowie Konzerte , hauptsächlich im Kunstpark Ost. Hier, in der Halle Colosseum, fanden dann auch die “Fusions-Markttage” für Ton- und Bildträger, Computer und Elektronik statt.

Der Zusammenschluß sollte für alle Beteiligten klare Vorteile bieten: Den Besuchern ein verbreitertes Warenangebot für einen Eintrittspreis. Den Ausstellern mehr Besucher, also potentielle Käufer, als die Einzelveranstaltungen hätten. Beiden einen praktischen Veranstaltungsort mit guter Verkehrsanbindung (U- und S-Bahn Ostbahnhof), gesichertem Parkplatzangebot und ebenerdiger Lademöglichkeit an der Halle. Für die Organisation sollte sich eine bessere Auslastung der Halle und eine gesichertere Basis ergeben, zumal in Zeiten wo derartige Börsen sich eher schwer tun, aus eigener Kraft Wachstumsraten zu erzielen. Die eingegangene Kooperation sollte für neuen Schwung sorgen. Neben den diversen Verkaufsständen mit ihrem Warenangebot, waren auch wechselnde, thematische Sonderaktionen z.B. mit Vorführungen, Computerclubs, Recyclern, für zusätzliche Abwechslung angedacht, wurden aber nihct verwirklicht. Für Unterstützung durch Bewerbung der neuen Veranstaltung sind wir sehr dankbar.

Die Organisationsform wurde in manchen Details vereinfacht um Kosten zu sparen und die Teilnahmegebühren halten zu können: Die Standgebühr betrugt durchschnittlich EUR 18,00 pro Meter Ausstellertisch und der Besuchereintritt kostete EUR 3,00 pro Person. Man dachte dies wäresomit ein bezahlbarer Tagesausflug für alle Schnäppchenjäger und ein weiteres Vergnügen für alle, deren Interesse oder Hobby sich rund um die Tätigkeitsfelder horch & guck, tipp & click oder schraub & löt dreht. Leider wurden diese Hoffnungen nicht Realität.

Weitere Detailinfos finden Sie auf der  “Alt/Neu - Früher/Jetzt - Vergleichs-Liste”

Verfasser: Eduard Welsch

Der Flyer zur letzten “Fusions-Börse”

Der Veranstaltungsort:

Foto: Halle “Colosseum” (München, Kunstpark Ost)

Halle “Colosseum” (Foto: Kunstpark Ost)

Foto/Link zu Plakaten im Stadtbild
Link: Plakate im Stadtbild

Historische Homepage zur ehemaligen “Münchener Elektronik Börse”