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Pressezitat aus:  64er

Aus: 64er, Das Magazin für Computer-Fans

Heft 2, Februar 1990:

Rund um Elektronik, Funk und Computer hatte man die große Auswahl. da wurde beispielsweise ein kompletter Siemens PCD für 150 DM und eine Epson Handheld PX-8 mit viel Software für 2000 Mark verkauft. Aber auch Frequenzgeneratoren für 20 Mark und Floppy und Hard-Disks für Spottpreise konnte man finden. Man mußte allerdings schnell sein, denn das Gedränge war riesig und die Leute kauften wie wahnsinnig. Natürlich waren auch die Münchner Computerclubs ... wieder vertreten. Auf einem großen Stand informierten Sie über das Angebot ihrer Clubs, das für alle Computer gilt. Ein weiterer Schwerpunkt war die PD-Software, die es in wahren Bergen zu sehen gab. Dafür waren die Bereiche HiFi und Audio etwas schwächer besetzt. Überhaupt entwickelt sich die Elektronik Börse, die es nun schon im vierten Jahr gibt, langsam zu einer richtigen Computer - Börse. ...Das Niveau der angebotenen Waren ist deutlich gestiegen, die Preise hielten sich auf niedrigem Niveau. Nächstes Jahr will man das fünfjährige Jubiläum groß feiern. Unter anderem ist eine Verlosungsaktion geplant.

Heft 2, Februar 1992:

Der Erfolg der seit über sieben Jahren etablierten Veranstaltung ist gigantisch und zeigt, wie groß der Bedarf an derartigen Flohmärkten ist. Organisator Eduard Welsch ist überzeugt, daß die Nachfrage sogar für monatliche Veranstaltungen ausreichen würde. Hierfür ist der Verwaltungs- aufwand allerdings noch zu groß. Auf dem dreimal (ab 1993 wahrscheinlich viermal) pro Jahr stattfindenden Flohmarkt ist jedenfalls die Hölle los, wie wir uns beim letzten Termin am 1. Dezember 91 selbst überzeugen konnten. Bereits um neun Uhr (Einlaß 10 Uhr) war die Schlange vor der Türe 300 Meter lang (Doppelreihe). In der Halle des Hacker-Pschorr-Kellers in München war schon nach kurzer Zeit kaum noch ein Durchkommen.

Weshalb sich verwöhnte Wohlstandsbürger diesem Streß aussetzen ist schnell erklärt, denn auf dem Elektronik-Flohmarkt sind die Preise wirklich niedrig. Einen C64 gab es für 60 Mark, Monitore für 80 Mark, die Telespiele Mega Drive und Neo geo für je 100 Mark, Software für C64 und PC in rauhen mengen (je Programm ab 1 Mark), Funkgeräte, Meßanlagen,. Satellitenschüsseln, HiFi- und Stereoanlagen, Videogeräte und jede menge Bauteile. Ein wahres Paradies für Techno-Freaks. Neben dem Flohmarkt gibt es noch einen angrenzenden Raum für gewerbliche Anbieter, die sich aber auch preislich sehr bescheiden geben, und ein Infoforum für Computerclubs.

Es bleibt zu hoffen, daß diese Veranstaltung Schule macht und in Zukunft noch häufiger und in größeren Räumen stattfindet. Übrigens: dadurch, daß die Geräte weiterverwendet werden und nicht auf dem Schrott landen, verdient der Flohmarkt den blauen Umweltengel.
 

Historische Homepage zur ehemaligen “Münchener Elektronik Börse”